Legal-Check vor dem Match: Welche Dokumente Co-Founder parat haben sollten
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Legal-Check vor dem Match: Welche Dokumente Co-Founder parat haben sollten

Bevor du mit einem Co-Founder wirklich all-in gehst, solltest du mehr klären als nur Vision und Werte. Diese rechtliche Checkliste zeigt dir, welche Dokumente, Zusagen und Infos ihr vor dem Commitment auf den Tisch legen solltet – damit IP, Arbeitsverträge, Beteiligungen und künftiges Founder Agreement sauber aufgesetzt sind.

VT

Vasper Team

27. April 2026

Legal-Check vor dem Match: Welche Dokumente Co-Founder parat haben sollten

Die meisten Gründerduos trennen sich nicht wegen der Idee, sondern wegen ungeklärter Erwartungen und rechtlicher Stolperfallen: IP gehört eigentlich dem Arbeitgeber, einer hat schon stille Beteiligungen versprochen, Nebenjobs sind im Arbeitsvertrag verboten – und plötzlich steht ihr auf juristisch wackligen Beinen.

Wenn du über Vasper oder eine andere Plattform einen potenziellen Co-Founder triffst, verbringst du viel Zeit mit Gesprächen über Vision, Markt und Produkt. Vollkommen richtig – aber irgendwann kommt der Moment, in dem ihr von "wir probieren mal was zusammen" zu "wir ziehen das gemeinsam durch" wechselt. Genau vor diesem Commitment braucht ihr einen klaren Legal-Check.

In diesem Artikel bekommst du eine konkrete Checkliste, welche Dokumente und Informationen ihr aufbereiten solltet, bevor ihr euch als Gründerduo festlegt. Kein Juristen-Deutsch, sondern praxisnah für angehende Gründer im DACH-Raum – damit ihr später kein böses Erwachen erlebt.

Du würdest kein Haus kaufen, ohne in den Kaufvertrag zu schauen. Ein Co-Founder-Match ist – nüchtern betrachtet – eine der größten wirtschaftlichen Entscheidungen deines Lebens. Trotzdem gründen viele Teams quasi "per Handschlag" und hoffen, dass schon alles passt.

Was schiefgehen kann, wenn ihr die Basics ignoriert

  • IP gehört dem Arbeitgeber: Dein technischer Co-Founder hat den ersten Code im Angestelltenverhältnis geschrieben – laut Arbeitsvertrag liegt das Nutzungsrecht beim Arbeitgeber. Wenn der das merkt oder ihr Funding wollt, kann es extrem teuer werden oder das Projekt ganz kippen.
  • Verletzung von Wettbewerbsverboten: Eine/r von euch arbeitet im selben Markt, der Arbeitsvertrag enthält ein Wettbewerbsverbot. Im schlimmsten Fall drohen Abmahnungen, Kündigung und Schadenersatzforderungen.
  • Verdeckte Beteiligungen: Ein potenzieller Co-Founder hat vor Jahren Freunden "10 %" an jeder zukünftigen Firma versprochen – mündlich, per WhatsApp oder losem Vertrag. Wenn die Firma Fahrt aufnimmt, stehen plötzlich Dritte im Cap Table, von denen du nichts wusstest.
  • Unklare IP-Zuordnung im Team: Einer bringt schon existierende Prototypen, Designs oder Domain-Namen mit. Ohne klare Übertragung landet ihr später in Streit darüber, wem was gehört, besonders wenn sich jemand ausklinkt.

Investoren und gute Anwälte merken solche Baustellen sofort. Die Folge: Verzögerte Runden, schlechtere Terms oder komplette Absagen. Ein sauberer Legal-Check vor dem Commitment spart euch Monate und viel Ärger.

Der richtige Zeitpunkt für den Legal-Check

  • Zu früh: direkt nach dem ersten oder zweiten Video-Call – ihr kennt euch kaum, ein tiefer Legal-Deep-Dive wirkt überzogen und schreckt eher ab.
  • Zu spät: nachdem ihr gemeinsam gegründet, erste Kunden oder gar Funding habt – dann ist alles aufwendig, teuer und emotional aufgeladen.

Der Sweet Spot ist: nachdem ihr fachlich & menschlich grundsätzlich aligned seid (Vision, Rollen, Commitment) und bevor ihr:

  • eine gemeinsame Firma gründet,
  • größere Summen investiert,
  • offiziell gemeinsam gegenüber Kunden auftretet oder
  • professionelle Investoren ins Boot holt.

Grundlagen klären: Arbeitsverträge, Nebenbeschäftigung und IP

Der erste Block eurer Legal-Checkliste dreht sich um euren aktuellen Status: Wo arbeitet ihr, was sagt euer Arbeitsvertrag und wem gehören Ideen und Code?

1. Arbeits- und Dienstverträge prüfen

Jede Person im künftigen Gründerteam sollte ihren aktuellen Arbeits- oder Dienstvertrag einmal ernsthaft durchgehen. Besonders relevant im DACH-Raum sind:

  • Nebenbeschäftigungsklauseln: Steht dort, dass jede Nebentätigkeit genehmigt werden muss? Gilt das nur für bezahlte Jobs oder auch für unentgeltliche Gründung?
  • Wettbewerbsverbote (während der Anstellung): Ist es verboten, an eigenen Produkten im gleichen Markt zu arbeiten? Oft sind ähnliche Produkte oder Dienstleistungen explizit ausgeschlossen.
  • Wettbewerbsverbote nach Austritt: Gibt es ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot mit Entschädigung? Wie lange, in welcher Region, für welches Tätigkeitsfeld?
  • IP-Regelungen: Steht drin, dass alle Erfindungen, Software oder Designs, die mit eurer Tätigkeit zu tun haben, automatisch dem Arbeitgeber gehören?

Konkreter Tipp: Macht euch Screenshots oder Notizen zu den relevanten Paragraphen und besprecht sie im Gründerduo – gern anonymisiert, wenn ihr noch im Job seid. Wenn es brenzlig wirkt, lohnt sich eine 1–2-stündige Beratung bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht/IT-Recht. Die Kosten sind im Vergleich zu späteren Risiken minimal.

2. Nebenbeschäftigung offiziell machen (wo nötig)

In vielen Fällen ist es smarter, die Gründung zumindest als "Nebentätigkeit" sauber anzumelden, statt heimlich zu bauen. Möglichkeiten:

  • Formlose Anfrage an den Arbeitgeber: Kurz schildern, dass ihr nebenbei ein eigenes Projekt verfolgt, das nicht im Wettbewerb steht – oft reicht eine E-Mail.
  • Offizielle Genehmigung einholen: Manche Konzerne haben klare Prozesse/Formulare. Vorteil: Ihr habt später einen sauberen Nachweis.
  • Sperrige Fälle isolieren: Wenn ein Co-Founder in einem heiklen Bereich arbeitet, kann es Sinn machen, die Person erst später operativ einzubinden oder die Rolle anders zu schneiden.

Wichtig: Dokumentiert jede Freigabe – auch wenn sie "nur" per E-Mail oder Gesprächszusammenfassung kommt. Diese Mails sind Gold wert, falls es später Diskussionen gibt.

3. IP-Zuordnung: Wem gehört bisheriges Material wirklich?

Bevor ihr euch gegenseitig Equity versprecht, solltet ihr sortieren, was jede Person mitbringt:

  • bestehender Code, Prototypen, Skripte,
  • Designs, Logos, Brand-Konzepte,
  • Domain-Namen, Social-Media-Handles,
  • Research-Dokumente, Marktstudien, Präsentationen.

Fragen, die ihr ehrlich klären solltet:

  • Ist etwas davon während einer Anstellung entstanden, das inhaltlich nah an der Firmen-Tätigkeit liegt?
  • Wurde etwas davon mit Ressourcen des Arbeitgebers erstellt (Firmen-Laptop, Arbeitszeit, Tools mit Firmenlizenz)?
  • Gab es Dritte, die mitgearbeitet haben (Freunde, Freelancer, ehemalige Kollegen), die später Ansprüche geltend machen könnten?

Je mehr hier verwoben ist, desto wichtiger ist ein früher Check mit einem Anwalt. Manchmal reicht es, klar zu trennen und neu aufzusetzen (z.B. Code-Base neu schreiben, Brand neu entwickeln), um Ärger zu vermeiden.

Offenlegung bestehender Beteiligungen, Zusagen und Alt-Verträge

Transparenz ist hier der Schlüssel. Ihr müsst kein komplettes finanzielles Striptease machen, aber alles, was die neue Firma beeinflussen kann, gehört auf den Tisch.

4. Frühere Ventures und Cap Tables

Wenn jemand im Team schon gegründet hat oder aktuell beteiligt ist:

  • In welchen Firmen seid ihr aktuell Gesellschafter oder Geschäftsführer?
  • Gibt es Gesellschaftervereinbarungen mit Konkurrenzklauseln oder Exklusivitätsverpflichtungen?
  • Seid ihr noch aktiv operativ involviert oder nur passiv beteiligt?

Spätestens bei Investoren-Due-Diligence kommt das alles ans Licht. Besser ihr wisst frühzeitig, ob z.B. alte Mitgründer Anspruch auf Teile eurer neuen IP erheben könnten.

5. Mündliche Zusagen, Side-Deals & "Friends Equity"

Besonders gefährlich sind lockere Zusagen wie:

"Wenn das mal groß wird, kriegst du 5 %" oder "Du bekommst Anteile, sobald wir gründen."

Viele Startups eskalieren daran, weil irgendwann jemand diese Zusagen ernst nimmt – und im Zweifel können auch mündliche Absprachen Relevanz bekommen.

Geht jede Person einmal bewusst ihre Vergangenheit durch und fragt:

  • Habe ich jemandem im Zusammenhang mit dieser Idee oder meiner Person Anteile oder Revenue-Share versprochen?
  • Habe ich Material von Freelancern, die nur per Chat oder lose beauftragt wurden (ohne klare Rechteübertragung)?
  • Gibt es Mentoren oder Ex-Bosse, die glauben könnten, Anspruch auf etwas zu haben?

Entweder ihr räumt diese Zusagen aktiv aus (klare Absage, Abfindung, sauberer neuer Vertrag) oder ihr berücksichtigt sie in eurer Struktur – aber bitte nicht ignorieren.

NDA & LOI: Wie ihr Vertrauen schafft, ohne zu übertreiben

Gerade in frühen, vertrauensbasierten Phasen ist die Frage: Brauchen wir schon ein NDA (Geheimhaltungsvereinbarung) oder einen LOI (Letter of Intent) zwischen potenziellen Co-Foundern?

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6. NDA zwischen potenziellen Co-Foundern – sinnvoll oder Overkill?

Im DACH-Ökosystem sind NDAs zwischen Gründern nicht unüblich, aber auch kein Muss. Praxis-Takeaways:

  • Wenn ihr sehr sensible IP habt (z.B. Deep-Tech, schutzfähige Algorithmen), kann ein einfaches NDA ein gutes Signal sein.
  • Haltet es kurz und verständlich – 3–4 Seiten reichen. Standard-Templates von Startup-Verbänden oder Anwaltskanzleien sind ein guter Start.
  • Wirklich relevant ist nicht das Papier, sondern die Erwartungshaltung: Wir gehen vertraulich mit dem um, was wir hier besprechen.

Ein NDA ersetzt aber keine spätere saubere Founder-Vereinbarung. Es schützt primär eure Informationen in der Kennenlernphase.

7. LOI: Gemeinsame Absicht erklären, bevor es ernst wird

Ein Letter of Intent kann sinnvoll sein, wenn ihr euch grundsätzlich gefunden habt, aber noch an Details arbeitet. Inhaltlich kann er z.B. folgendes abdecken:

  • Wir wollen gemeinsam ein Unternehmen im Bereich X gründen.
  • Wir streben eine ungefähr gleichberechtigte Co-Founderschaft an (z.B. 50/50 oder 60/40, noch nicht final).
  • Wir verpflichten uns, in den nächsten X Monaten primär in dieser Konstellation an der Idee zu arbeiten.
  • Wir arbeiten in dieser Zeit an einem ausführlichen Founder Agreement.

Ein LOI ist selten rechtlich bindend hinsichtlich der tatsächlichen Gründung, aber er schärft eure gemeinsame Erwartung und hilft, Commitment zu testen – ohne sofort alles final zu regeln.

Term-Skizze für euer späteres Founder Agreement

Bevor ihr einen Anwalt beauftragt, lohnt es sich, als Gründerduo selbst eine Term-Skizze zu erstellen – eine Art informelles Vorab-Termsheet, das eure wichtigsten Entscheidungen strukturiert.

8. Equity, Vesting & Rollen grob definieren

In eure Term-Skizze gehören mindestens:

  • Geplante Equity-Verteilung: z.B. 50/50, 60/40 oder 70/30 – mit kurzer Begründung (Idee, IP, Zeit, Risiko).
  • Vesting-Regeln: Standard im DACH-VC-Kontext ist 4 Jahre mit 1-Jahres-Cliff (d.h. wer vor 12 Monaten geht, bekommt nichts; danach monatliche oder quartalsweise Vesting-Intervalle).
  • Rollen & Verantwortlichkeiten: Wer übernimmt Produkt, Tech, Sales, Fundraising, People & Culture etc. – zunächst grob, später feiner.
  • Commitment-Level: Wer ist ab wann wie viel in Vollzeit dabei? Gibt es Übergangsphasen aus dem Job heraus?

Wichtig: Ihr müsst hier nicht alles rechtssicher formulieren. Es geht darum, ob ihr auf inhaltlicher Ebene aligned seid. Wenn ihr euch bei Vesting-Regeln oder Grund-Verteilung nicht einigen könnt, ist das ein massives Red Flag.

9. Entscheidungsprozesse und Konfliktlösung

In ein gutes Founder Agreement fließen auch Regeln ein, wie ihr Entscheidungen trefft und Konflikte löst. Skizziert vorab:

  • Welche Themen entscheiden wir einvernehmlich (z.B. Aufnahme neuer Gesellschafter, große Finanzierungsrunden, Exit)?
  • Wo gelten klare Zuständigkeiten (z.B. CTO entscheidet über Tech-Stack, CPO über Produkt-Roadmap)?
  • Wie gehen wir mit Deadlocks um – also wenn wir uns partout nicht einigen?

Solche Punkte kann man in Klauseln wie Schlichtungsverfahren, Mediationspflicht oder besondere Abstimmungsregeln gießen. Aber bevor ein Anwalt das formuliert, solltet ihr inhaltlich wissen, was ihr wollt.

10. Exit-Szenarien im Gründerduo

Unangenehm, aber wichtig: Was passiert, wenn eine Person früher aussteigt – freiwillig oder unfreiwillig?

  • Gibt es ein Good Leaver/Bad Leaver-Konzept (faire Abfindung vs. Verlust von Anteilen bei grobem Fehlverhalten)?
  • Hat die verbleibende Person ein Vorkaufsrecht auf die Anteile der gehenden Person?
  • Dürfen Ex-Founder direkt im Wettbewerb gründen?

Auch hier reicht vorab eine Skizze: "Wir wollen eine klare Good/Bad-Leaver-Regelung, die grob diese Logik abbildet…". Die saubere juristische Formulierung kommt später.

Praktische Checkliste: Welche Unterlagen ihr konkret vorbereiten solltet

Fassen wir das Ganze in einer greifbaren Liste zusammen. Ihr müsst das nicht alles am ersten Wochenende erledigen – aber innerhalb der ersten 4–8 Wochen, bevor ihr gemeinsam gründet.

Für jede Person im Gründerduo

  • Arbeitsvertrag / Dienstvertrag (zumindest die relevanten Klauseln zu Wettbewerb, Nebenbeschäftigung, IP, Vertraulichkeit).
  • Kurze Übersicht zu bestehenden Beteiligungen (Firmen, Rolle, grobe Beteiligungshöhe, mögliche Konflikte).
  • Liste mit mündlichen Zusagen, die relevant sein könnten (Friends Equity, Revenue-Shares, alte Co-Founder-Verabredungen).
  • Aufstellung eingebrachten Materials (Code, Designs, Domains, Research) mit Info, wann und wo es entstanden ist.

Für das gemeinsame Projekt

  • Einseitiges oder gegenseitiges NDA (falls angebracht, besonders bei sensibler IP).
  • LOI oder MOU (kurzes Dokument, das eure gemeinsame Absicht und den Zeithorizont für ein echtes Founder Agreement beschreibt).
  • Term-Skizze für das Founder Agreement mit:
    • geplanter Equity-Verteilung,
    • Vesting-Modell,
    • Commitment-Plan (wer wann wie viel Zeit einbringt),
    • Rollen & Verantwortlichkeiten,
    • Grundsatz zu Entscheidungsprozessen,
    • erster Idee für Good/Bad-Leaver-Regeln.

Wann ihr einen Anwalt hinzuziehen solltet

Es gibt drei typische Momente, in denen juristische Beratung extrem sinnvoll ist:

  • Vor Gründung, wenn Arbeitsverträge, IP-Fragen oder Wettbewerbsverbote komplex sind.
  • Beim Aufsetzen des Founder Agreements (oder einer Gesellschaftervereinbarung), damit eure Term-Skizze sauber formuliert wird.
  • Vor einer Finanzierungsrunde, wenn Investoren mit eigenen Term Sheets kommen.

Viele Kanzleien bieten für Early-Stage-Gründer Pauschalpakete oder reduzierte Erstberatungen an. Nutzt das – die Kosten sind gut investiert, insbesondere wenn ihr schon ordentlich Zeit und Energie in das Projekt steckt.

Wie Vasper in diesen Prozess passt

Vasper bringt euch als Co-Founder zusammen – aber mindestens genauso wichtig ist, wie ihr eure Zusammenarbeit gestaltet. Ein saubere rechtliche Basis ist keine lästige Formalität, sondern Teil eurer Beziehungspflege als Gründerduo.

Legal-Talk als Vertrauens-Test

Wenn ihr über Vasper gematcht habt, könnt ihr den Legal-Check bewusst als Vertrauens-Test nutzen:

  • Wer ist bereit, offen über Arbeitsverträge, Risiken und frühere Verpflichtungen zu sprechen?
  • Wer drückt sich vor klaren Zusagen oder versucht, Dinge zu beschönigen?
  • Wer nimmt Verantwortung ernst und will ein Setup, das auch in 3–5 Jahren noch trägt?

Die Art, wie jemand in dieser Phase agiert, ist oft ein besserer Indikator als jedes Vision- oder Marktgespräch.

Ein Co-Founder-Match ist am Anfang vor allem Emotion: Aufbruch, Energie, Ideen. Juristische Themen wirken da schnell wie ein Stimmungskiller. In Wahrheit ist es umgekehrt: Wer früh Klarheit schafft, schützt die Beziehung – und damit alles, was ihr aufbaut.

Die wichtigsten Punkte noch einmal in Kurzform:

  • Checkt eure Arbeitsverträge, Wettbewerbsverbote und IP-Regelungen, bevor ihr all-in geht.
  • Legt offen, wo ihr schon beteiligt seid, was ihr versprochen habt und welches Material ihr einbringt.
  • Nutzt ein einfaches NDA, wenn es sich gut anfühlt, aber übertreibt es nicht.
  • Erstellt eine Term-Skizze für euer Founder Agreement, bevor ihr Anwälte beauftragt.
  • Holt euch gezielt juristische Unterstützung bei heiklen Arbeitsvertrags- und IP-Fragen.

So wird aus einem Match nicht nur ein gutes Gefühl, sondern ein rechtssicheres Fundament für die nächsten Jahre.

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