Gründerverträge für Duos: Was unbedingt in euer Founder Agreement gehört
Ein Founder Agreement ist kein Formality-Doc, sondern eure Absicherung als Gründerduo. Dieser Guide zeigt dir in verständlicher Sprache, welche Klauseln wirklich zählen – von IP-Zuordnung und Vesting über Rollenklärung bis zu Exit- und Streitlösungs-Mechanismen – damit euer Startup nicht an vermeidbaren Konflikten scheitert.
Vasper Team
09. März 2026
Gründerverträge für Duos: Was unbedingt in euer Founder Agreement gehört
Wenn zwei Menschen gemeinsam ein Startup gründen, ist die Euphorie am Anfang meistens größer als jedes Risikoempfinden. Man kennt das: “Wir verstehen uns super, das passt schon – den Vertrag machen wir später.”
Genau an dieser Stelle passieren die teuersten Fehler.
Als Gründer oder angehende Gründerin in einem Duo musst du zwei Dinge gleichzeitig schaffen: Vertrauen aufbauen – und Klarheit schaffen. Ein gutes Founder Agreement ist kein Misstrauensbeweis, sondern eure Versicherung gegen all die Situationen, an die ihr heute noch gar nicht denkt: Ausstieg, Burnout, Umzug, Streit über Strategie, neue Partner, Kinder, Krankheit.
In diesem Guide gehen wir Schritt für Schritt durch, was in ein solides Gründervertrag-Setup für ein Gründerduo wirklich hineingehört. Ohne Juristen-Deutsch, dafür mit praktischen Beispielen und Formulierungs-Ideen. Am Ende weißt du:
- Warum ein Founder Agreement für ein Gründerduo im DACH-Raum unverzichtbar ist
- Welche Klauseln ihr auf keinen Fall weglassen solltet
- Wie ihr fair mit Anteilen, IP und Commitment umgeht
- Wie ihr Exit- und Streitfälle so regelt, dass ihr im Ernstfall handlungsfähig bleibt
Wichtig: Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung. Er hilft dir, vorbereitet ins Gespräch mit Anwälten oder Notar zu gehen – und als Duo die richtigen Fragen zu stellen, bevor es teuer wird.
Warum euer Gründerduo ein Founder Agreement braucht – gerade am Anfang
Viele Gründerduos im DACH-Raum starten als GbR, "einfach mal machen", neben dem Job. Die GmbH-Gründung kommt dann später, wenn Traction da ist oder Investoren anklopfen. Genau in dieser Phase fehlt oft jede schriftliche Grundlage – und damit die Basis für saubere Entscheidungen.
Die drei häufigsten Probleme ohne Founder Agreement
- Unklarheit über Ownership: Wer hat wie viel Anteil? Ist das fix oder noch verhandelbar? Was passiert, wenn jemand nach 6 Monaten keine Zeit mehr hat?
- Streit über Beiträge: Eine Person übernimmt Produkt & Tech, die andere Business & Fundraising. Nach einem Jahr fühlt sich einer unterbewertet oder überlastet.
- Chaos beim Exit oder Ausstieg: Ein Co-Founder will raus – mit 40 % Anteilen ohne Vesting. Investoren steigen aus oder kommen gar nicht erst rein.
Die meisten VC- und Angel-Investoren haben deshalb eine einfache Grundregel: Kein Investment ohne sauberes Gründer-Setup. Dazu gehören ein Gesellschaftervertrag (z.B. bei der GmbH) und – idealerweise – ein ergänzendes Founder Agreement, das die Zusammenarbeit im Detail regelt.
Founder Agreement vs. Gesellschaftervertrag
In der Praxis braucht ihr beides:
- Gesellschaftervertrag: Regelt die GmbH nach außen und nach innen (Anteile, Stimmrechte, formale Beschlüsse). Er ist notariell beurkundet und rechtlich bindend.
- Founder Agreement: Ergänzende Vereinbarung auf Gründer-Ebene, die Zusammenarbeit, Rollen, Vesting, IP, Konfliktlösung etc. konkretisiert. Vieles davon fließt später (oder parallel) in den Gesellschaftervertrag ein.
Du kannst das Founder Agreement als "Beziehungs- und Businessvertrag" verstehen: Er zwingt euch, über die Punkte zu sprechen, die sonst erst hochkommen, wenn es weh tut.
Equity & Vesting: Faire Verteilung und Schutz vor Trittbrettfahrern
Die wichtigste und emotionalste Frage im Gründerduo: Wer bekommt wie viel? Und wann gehören diese Anteile wirklich dieser Person?
Equity-Split: 50/50 oder nicht?
Viele Duos starten spontan mit 50/50 – "wir sind doch gleich wichtig". Das kann funktionieren, birgt aber Risiken:
- Blockaden in Entscheidungen: Wenn es hart auf hart kommt und ihr euch nicht einig seid, steht das Startup still.
- Unfaire Wahrnehmung: Wenn eine Person deutlich mehr Zeit, Risiko oder Geld einbringt, fühlt sich 50/50 langfristig oft falsch an.
Alternative Modelle:
- 51/49-Split: Eine Person hat formal das letzte Wort (z.B. CEO), beide sind aber nahezu gleich beteiligt.
- Gewichteter Split: z.B. 60/40, wenn eine Person Vollzeit einsteigt, die andere noch im Job bleibt.
Wichtiger als der exakte Split ist, dass ihr transparent dokumentiert, warum ihr euch wie entschieden habt – und welche Annahmen dahinterstehen (Zeit, Geld, Verantwortung, Risiko).
Vesting: Anteile werden verdient, nicht verschenkt
Ohne Vesting kann es passieren, dass ein Co-Founder nach 12 Monaten geht und trotzdem mit einem großen Anteil am Cap Table hängt. Für Investoren ist das ein No-Go.
Ein typisches Vesting-Setup im DACH-Pre-Seed:
- Vesting-Dauer: 4 Jahre
- Cliff: 12 Monate (wenn jemand vorher geht, bekommt er/sie nichts oder nur einen Minimalanteil)
- Monatliches oder quartalsweises Vesting nach dem Cliff
In euer Founder Agreement gehört mindestens:
- Ab wann beginnt das Vesting (Signing-Date, Gründung, Vollzeit-Start?)
- Wie wird mit Teilzeitphasen oder Sabbaticals umgegangen?
- Was passiert bei Good Leaver (z.B. Krankheit) vs. Bad Leaver (z.B. grobe Pflichtverletzung, Abwerben von Kunden)?
Beispielhafte Formulierungs-Logik (vereinfachte Sprache):
Die Gründeranteile von Person A und Person B unterliegen einem Vesting über 48 Monate mit einem Cliff von 12 Monaten, beginnend am [Datum]. Verlässt ein Gründer das Unternehmen vor Ablauf des Vesting-Zeitraums, verfallen die noch nicht unverfallbaren Anteile, es sei denn, es liegt ein Good-Leaver-Fall vor.
IP & geistiges Eigentum: Wem gehört was wirklich?
Gerade in Tech-Startups ist die IP-Zuordnung (Intellectual Property) kritisch. Wenn ihr das nicht sauber regelt, kann es im Exit oder spätestens im Due-Diligence-Prozess massiv teuer werden.
Typische IP-Fallen im Gründerduo
- Code wird auf privaten GitHub-Accounts entwickelt, ohne klare Abtretung an die Gesellschaft.
- Designs, Marken oder Domains laufen auf eine Privatperson.
- Eine Person nutzt Code oder Assets aus einem früheren Arbeitgeber – potenzieller Rechtsstreit inklusive.
Was ihr im Founder Agreement festhalten solltet
- Abtretung von IP: Alles, was ihr im Rahmen des Startups entwickelt (Code, Designs, Konzepte, Marken, Domains etc.), geht auf die Gesellschaft über – entweder direkt oder mit Gründung.
- Umgang mit Pre-Startup-IP: Wenn z.B. ein Prototyp schon vorher existierte, regelt ihr, zu welchen Konditionen diese IP ins Unternehmen eingebracht wird.
- Erfinder- und Urheberrechte: Gründer bestätigen, dass sie keine Rechte Dritter verletzen, und stellen die Gesellschaft frei, falls doch.
Beispielhafte Kernlogik:
Jeder Gründer tritt hiermit sämtliche Rechte an im Rahmen der Tätigkeit für das Unternehmen geschaffenen Werken, Software, Designs, Marken und sonstigem geistigen Eigentum exklusiv und unwiderruflich auf die Gesellschaft ab.
Das klingt formal – schützt euch aber genau in den Momenten, in denen es zählt: Funding, Exit, Streit.
Rollen, Verantwortlichkeiten & Entscheidungslogik
Viele Konflikte im Gründerduo haben am Ende nichts mit Anteilen zu tun, sondern mit Erwartungen an Rollen und Entscheidungen. "Ich dachte, du kümmerst dich darum" ist die teuerste Aussage im Startup-Alltag.
Rollenklärung: Wer verantwortet was?
Gerade bei zwei Personen kommt es oft zu Mischformen – beide machen irgendwie Produkt, beide sprechen mit Kunden, niemand macht Finance. Im Founder Agreement solltet ihr festhalten:
- Offizielle Rollen (z.B. CEO, CTO)
- Primäre Verantwortungsbereiche: Produkt, Tech, Sales, Marketing, Fundraising, HR, Finance, Operations
- Entscheidungsrechte: In welchen Bereichen hat wer das letzte Wort?
Eine einfache Praxis: Macht ein gemeinsames RACI-Chart (Responsible, Accountable, Consulted, Informed) für die wichtigsten Themen und überführt die Ergebnisse in euer Founder Agreement.
Wie trefft ihr Entscheidungen?
Im Zweier-Team können Pattsituationen schnell gefährlich werden. Im Vertrag solltet ihr definieren:
- Welche Entscheidungen der Geschäftsführung (z.B. CEO) zufallen
- Welche Entscheidungen einstimmig getroffen werden müssen (z.B. Aufnahme neuer Gesellschafter, Auflösung der Gesellschaft, größere Finanzierungen)
- Wie ihr bei Uneinigkeit vorgeht (z.B. Mediator, Advisory Board, Casting Vote einer Person)
Pragmatischer Ansatz:
- Operative Entscheidungen < x Tsd. Euro: Verantwortliche Person entscheidet alleine.
- Strategische Entscheidungen (Pivot, wichtige Hires, Finanzierungsrunden): Gemeinsamer Beschluss.
- Pattsituationen: Eskalation zu vorher benanntem Advisor oder Beirat, der eine Empfehlung ausspricht. Eine Person hat das formale Letztentscheidungsrecht.
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Commitment, Zeit & Geld: Klarheit über Einsatz und Risiken
Nur weil beide "Co-Founder" im LinkedIn-Profil stehen, heißt das nicht, dass sie das gleiche Risiko tragen. Im Founder Agreement sollte klar geregelt sein, wer wann mit wieviel Zeit und Kapital dabei ist.
Arbeitszeit & Verfügbarkeit
Fragen, die ihr beantworten solltet:
- Startet ihr beide sofort Vollzeit? Oder geht einer später all-in?
- Wie viele Stunden pro Woche sind im Side-Hustle-Modus Minimum?
- Wie lang dürfen Übergangsphasen dauern?
Gerade in Kombination mit Vesting lohnt sich eine einfache Regel: Vesting ist an tatsächliche Mitarbeit geknüpft. Wenn jemand stark reduziert, kann sich das in der Geschwindigkeit des Vestings widerspiegeln.
Finanzielle Beiträge & Gründerdarlehen
Häufig zahlt eine Person mehr aus eigener Tasche: Gründungskosten, erste Tools, Freelancer. Im Vertrag solltet ihr regeln:
- Welche Einlagen gelten als Eigenkapital, welche als Darlehen?
- Zu welchen Bedingungen werden Gründerdarlehen zurückgezahlt (Zinsen, Rangrücktritt, Rückzahlung nur bei Gewinn / Exit)?
Damit verhindert ihr, dass einer von euch sich langfristig benachteiligt fühlt – oder dass die Liquidität der GmbH durch ungeplante Rückzahlungen gefährdet wird.
Exit-Szenarien & Ausstieg: Wenn es anders kommt als geplant
Kein Gründer spricht gerne über Trennung, wenn man gerade erst angefangen hat. Aber genau jetzt ist der beste Zeitpunkt. Ein sauberer Gründervertrag definiert, was bei einem Ausstieg oder Exit passiert.
Good Leaver vs. Bad Leaver
Der Unterschied:
- Good Leaver: Verlässt das Unternehmen aus Gründen, die ihr akzeptiert (z.B. Krankheit, familiäre Gründe, einvernehmliche Trennung). Er oder sie behält in der Regel die unverfallbaren (gevesteten) Anteile und gibt einen Teil der noch unverfallbaren zurück.
- Bad Leaver: Verlässt das Unternehmen gegen eure Vereinbarungen (z.B. grobe Pflichtverletzung, Wettbewerbstätigkeit, Boostrapping mit IP). Hier kann vorgesehen werden, dass ein größerer Teil der Anteile zurück an die Gesellschaft geht – oft zu einem reduzierten Preis.
Solche Klauseln sind unangenehm zu besprechen, sparen euch aber im Ernstfall Monate an Streit.
Tag-Along & Drag-Along
Selbst im Zweier-Team solltet ihr über Mitverkaufsrechte nachdenken:
- Tag-Along: Wenn ein Gründer seine Anteile verkauft, hat der andere das Recht, zu denselben Konditionen mitzuverkaufen.
- Drag-Along: Wenn ein Käufer nur 100 % übernehmen will, können Minderheitsgesellschafter verpflichtet werden, mitzuverkaufen – zu fairen Konditionen.
Für Investoren sind solche Regelungen Standard. Für euch als Duo sind sie der Schutz davor, dass einer „sitzen bleibt“ oder ein guter Exit daran scheitert, dass sich jemand querstellt.
Konfliktlösung & psychologische Sicherheit: Streit ohne Drama regeln
Konflikte im Gründerduo sind normal. Entscheidend ist, wie ihr damit umgeht. Ein guter Gründervertrag beschreibt nicht nur Rechte und Pflichten, sondern auch Prozesse zur Konfliktlösung.
Mehrstufige Konfliktlösung
Ein praktikables Modell, das ihr im Founder Agreement verankern könnt:
- Interner Klärungs-Call: Innerhalb von X Tagen nach Auftreten des Konflikts sprecht ihr strukturiert darüber (z.B. anhand eines klar definierten Check-ins-Formats).
- Mediationsstufe: Wenn ihr euch nicht einigt, bezieht ihr eine externe Vertrauensperson oder einen Mediator ein – idealerweise im Vertrag bereits namentlich oder als Rolle festgelegt.
- Formale Eskalation: Schiedsklausel oder Gerichtsstand, falls keine Einigung möglich ist.
Ihr könnt diese Stufen auch mit konkreten Fristen versehen, damit Konflikte nicht monatelang schwelen.
Transparenz- und Informationspflichten
Viele Brüche entstehen, weil einer das Gefühl hat, dass Dinge "hintenrum" entschieden werden. Im Vertrag könnt ihr z.B. regeln:
- Regelmäßige Reportings (z.B. monatliche Finanzübersicht, Produktstatus)
- Dokumentationspflichten für wichtige Entscheidungen
- Zugangsrechte zu Tools und Accounts (kein Single-Point-of-Failure)
Das mag bürokratisch klingen, sorgt in der Praxis aber für psychologische Sicherheit: Niemand hat Angst, über den Tisch gezogen zu werden.
Praktisches Vorgehen: Wie ihr euer Founder Agreement als Duo erstellt
Du musst kein Jurist sein, um ein gutes Founder Agreement auf die Beine zu stellen. Aber du musst bereit sein, die harten Fragen offen anzusprechen.
Schritt 1: Gemeinsame Vorbereitung ohne Anwalt
Setzt euch zu zweit (oder remote per Call) hin und geht folgende Punkte durch:
- Was sind eure Erwartungen aneinander (Zeit, Rolle, Geld, Laufzeit)?
- Wie wollt ihr mit Fehlern, Konflikten und Burnout umgehen?
- Welche Lebenspläne habt ihr für die nächsten 3–5 Jahre (Umzug, Familie, Ausland)?
Dokumentiert eure Antworten – nicht juristisch, sondern in normaler Sprache. Das wird die Basis für den späteren Vertrag.
Schritt 2: Template + eigene Anpassungen
Es gibt zahlreiche Founder-Agreement-Templates von Kanzleien, Universitäten oder Startup-Verbänden (z.B. in Deutschland von Bundesverband Deutsche Startups oder lokalen Gründungsinitiativen). Nutzt ein solches Template als Rahmen, aber:
- Passt es aktiv an euer Modell an (Side-Hustle vs. Full-Time, Tech vs. Biz, Bootstrapped vs. VC-geplant).
- Streicht, was euch nicht passt – und ergänzt, was euch wichtig ist.
Besonders relevant für ein Gründerduo:
- Vesting-Regeln inkl. Good/Bad-Leaver
- Klare IP-Abtretung
- Entscheidungsmechanismen bei 50/50
- Regeln für Sabbaticals, Elternzeit oder temporäre Reduktion
Schritt 3: Juristische Review
Geht mit einem bereits durchdachten Entwurf zu einer auf Startups spezialisierten Kanzlei. Das spart Zeit (und Geld), weil ihr nicht bei Null anfangt. Fragt gezielt:
- Welche Klauseln sind Marktstandard im DACH-Pre-Seed-Bereich?
- Was fordern Investoren typischerweise in Term Sheets nachträglich?
- Wie lasst sich euer Founder Agreement sinnvoll mit dem künftigen Gesellschaftervertrag verzahnen?
Wenn euer Budget knapp ist, kann ein einstündiges Beratungsgespräch schon reichen, um die größten Lücken zu schließen.
Wie Vasper euch beim passenden Gründervertrag indirekt hilft
Ein solides Founder Agreement ist nur so gut wie die Personen, die es unterschreiben. Wenn ihr charakterlich oder vom Workstyle überhaupt nicht zusammenpasst, rettet euch auch der beste Vertrag nicht.
Genau hier setzt Vasper an: Wir helfen dir, einen Co-Founder zu finden, der nicht nur fachlich, sondern auch menschlich zu dir passt. Das erleichtert alle harten Gespräche rund um Equity, Vesting und Exit massiv, weil ihr von Anfang an auf klaren Erwartungen und gemeinsamen Werten aufbaut.
Wenn ihr über Vasper ein Match habt, empfehlen wir euch konkret:
- Nach den ersten gemeinsamen Sprints relativ früh über Equity-Modelle und Commitment-Level zu sprechen.
- Ein Founder-Canvas anzulegen: Ziele, Rollen, Risiko-Bereitschaft, Lebenspläne, Exit-Vorstellungen.
- Spätestens vor Gründung oder erster Finanzierung ein gemeinsames Gründervertrag-Setup zu erstellen.
So macht ihr aus einem Match eine belastbare, rechtlich saubere Co-Founder-Beziehung.
Fazit: Gründervertrag als Sicherheitsgurt, nicht als Fessel
Ein Founder Agreement für euer Gründerduo ist kein romantischer Liebesbrief – eher ein Sicherheitsgurt. Die meiste Zeit merkst du nicht, dass er da ist. Aber wenn etwas schiefgeht, bist du froh, dass du ihn angelegt hast.
Zusammengefasst solltet ihr als Duo insbesondere regeln:
- Equity & Vesting: Wer bekommt was, über welchen Zeitraum, mit welchen Good-/Bad-Leaver-Regeln?
- IP: Alles geistige Eigentum gehört sauber der Gesellschaft, nicht einzelnen Personen.
- Rollen & Entscheidungen: Wer verantwortet welche Bereiche, wie löst ihr Pattsituationen?
- Commitment & Geld: Wie viel Zeit bringt wer ein, wer trägt welches finanzielle Risiko?
- Exit & Konflikte: Was passiert, wenn jemand geht – freiwillig oder unfreiwillig?
Je früher ihr diese Punkte besprecht, desto entspannter könnt ihr später wachsen – mit Investor:innen, Team und Kunden. Und falls ihr noch auf der Suche nach dem passenden Gegenüber für genau solche Gespräche seid, solltest du jetzt den nächsten Schritt gehen.
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